Parodontitisbehandlung

Die Parodontitis ist eine chronische Erkrankung des Zahnhalteapparats: bleibt sie unbehandelt, führt sie zu Zahnfleisch- und Knochenrückgang und letztendlich zu Zahnverlust durch Lockerung.

Was ist eine Parodontitis?

Die Vorstufe ist die sogenannte Gingivitis: gemeint ist eine noch oberflächliche Entzündung des Zahnfleischs. Im späteren Verlauf kann sich daraus eine ernstzunehmende Parodontitis entwickeln. Tiefe Zahnfleischtaschen entstehen, das Zahnfleisch geht zurück und der Kieferknochen baut sich ab. Bei dieser Entzündung sind außerdem Erreger beteiligt, die den gesamten Organismus belasten: Osteoporose, Diabetes, Herz- und Kreislaufprobleme sowie Alzheimer werden unter anderem mit der Parodontitis in Verbindung gebracht.

Symptome einer Parodontitis

  • Rotes, geschwollenes Zahnfleisch
  • Blutendes Zahnfleisch beim Zähneputzen
  • Tiefe Zahnfleischtaschen, Knochenabbau

Behandlungsablauf

Bevor die eigentliche Therapie stattfinden kann, muss im Vorfeld eine Vorbehandlung erfolgen. Wichtig ist, die Risiken zu kennen, die eine Parodontitis auslösen bzw. verstärken können. In einem Beratungsgespräch erklären wir die Auswirkung von Ernährung, Nikotin, Mundhygiene und weiteren Faktoren. Der erste Schritt für eine Verbesserung des Zahnhalteapparats ist die Professionelle Zahnreinigung. Nach dieser Sitzung wird nochmals geprüft, inwiefern sich der Zustand des Zahnhalteapparats verbessert hat. Im Anschluss werden dann die Zahnfleischtaschen ausgemessen und der Antrag für die Krankenkasse ausgefüllt. Durch die Anfertigung eines Röntgenbildes kann der aktuelle Zustand des Kieferknochens beurteilt und dokumentiert werden.

Wurde der Antrag von der Kasse genehmigt, kann die eigentliche Parodontitistherapie erfolgen: Hierbei werden die Zahnfleischtaschen schonend mittels Ultraschall gereinigt. Die Reinigung erfolgt innerhalb zweier Sitzungen.

Im Anschluss erfolgen zwei bis drei Kontrolltermine, um den Erfolg der Behandlung zu kontrollieren und eventuelle Schwachstellen nachzubehandeln.

Da die Parodontitis eine chronische Erkrankung ist, spielt die Nachsorge eine große Rolle. Nicht nur die regelmäßige Professionelle Zahnreinigung wirkt vorbeugend, auch eine regelmäßige Kontrolle beim Zahnarzt kann Rückfälle verhindern.

Kosten einer Parodontitisbehandlung

Da die Parodontitis inzwischen immer häufiger vorkommt und sogar als Volkskrankheit bezeichnet wird, übernehmen die Krankenkassen die Kosten einer Therapie. Hierfür muss im vorfeld ein Therapieplan ausgefüllt werden und von der Kasse genehmigt werden. Die einzigen Kosten, die der Patient mnach selbst tragen muss, ist die Professionelle Zahnreinigung im Vorfeld der Therapie.

Zahnarztpraxis
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